Ältere Sportlerin draussen Gruppe Joggen Energie keine Fühlingsmüdigkeit oder Abgeschlagenheit

Was tun gegen
Frühlingsmüdigkeit?

Überprüft von medizinisch geschultem Personal von Mylan – 17. Februar 2020

Frühlingsmüdigkeit zum Jahreszeitenwechsel.

So sehr wir die schönen Seiten des Winters lieben, irgendwann wünschen wir uns den Frühling herbei. Wenn die Tage wieder länger werden und die Natur erwacht. Doch wie kommt es, dass wir uns ausgerechnet in dieser Zeit oft so abgeschlagen, antriebslos und müde fühlen? Als eine der Hauptursachen für die Frühlingsmüdigkeit wird eine, durch den Jahreszeitenwechsel hervorgerufene, Hormonumstellung vermutet. Doch dieser sind wir nicht völlig ausgeliefert. Es gibt wirkungsvolle Mittel gegen Erschöpfung und Antriebslosigkeit.

Bewegung und Sport – aktiv gegen Frühlingsmüdigkeit

Auch wenn es sich schon mal so anfühlen kann: Frühlingsmüdigkeit ist keine Krankheit. In den meisten Fällen verschwinden die Symptome in einigen Wochen von alleine. Schneller geht es aber, wenn Sie aktiv werden. Bewegung ist dabei Silber. Freudvolle Bewegung Gold. Finden Sie eine sportliche Aktivität, die Ihnen richtig Spass macht – und führen Sie diese regelmässig aus. Denn so kurbeln Sie den Kreislauf an, heben die Stimmung und werden automatisch fitter und vitaler.

Ob Sie sich für Walking, Jogging, Yoga oder Tischtennis entscheiden, ist einerlei. Gehen Sie es gemütlich an und setzen Sie sich realistische Ziele. Der Schlüssel ist Freude und Kontinuität. Zur Verbesserung der Gesundheit werden pro Woche mindestens 2.5 Stunden Bewegung von mittlerer Intensität empfohlen. Besonders unterstützend wirkt ein Muntermacher, der gerne vergessen geht: frische Luft!

Mit der richtigen Ernährung der Frühlingsmüdigkeit entgegenwirken

Gesunde Ernährung ist natürlich zu jeder Jahreszeit zentral. Beim Wechsel vom Winter in den Frühling aber ganz besonders. Denn dem Körper fällt es schwer, sich auf die neuen Licht- und Temperaturverhältnisse einzustellen. Nicht selten ist ein Gefühl der Abgeschlagenheit die Folge. Mit gesunder Ernährung unterstützen Sie Ihr System dabei, mit Elan in die warme Jahreszeit zu starten.

Waren in der kalten Jahreszeit schwere Mahlzeiten noch häufiger, sollten Sie in der Frühlingszeit auf leichteres und ausgewogenes Essen umstellen. Essen Sie viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Auf Süsses zu verzichten, fällt leichter, wenn man weiss, dass dieses nicht nur dick, sondern nach dem ersten Schub müde macht. Peterli und Zitrusfrüchte hingegen, mit ihrem natürlichen hohen Vitamin C, sind gesunde kleine Wachmacher. Auch Aminosäuren können den Energiestoffwechsel anstossen. Diese sind z.B. in Fleisch, Milchprodukten, Hülsenfrüchten, wie etwa Erbsen oder Linsen und in Sojaprodukten in höheren Mengen enthalten. Grundsätzlich gilt jedoch: Zu viel Essen auf einmal wirkt kontraproduktiv, nicht selten sind zu üppige Mahlzeiten eine Ursache von Müdigkeit.

Kneipen, Sauna, Schlaf: Kontrastprogramm gegen Frühlingsmüdigkeit

Wenn es gegen den Frühling geht, erwartet uns oft ein meteorologisches Auf und Ab. Unser Organismus reagiert darauf nicht selten mit Abgeschlagenheit, Mattheit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit. Setzen Sie diesen Symptomen ein wirkungsvolles Kontrastprogramm aus Wärme, Kälte und Schlaf entgegen. Regelmässige Kneipp’sche Anwendungen können die Anpassungsfähigkeit des Körpers verbessern. Wer sich die Zeit für den Gang in eine Wellnessoase nicht nehmen möchte, nutzt die morgendliche Dusche. Bewegen Sie den Duschkopf mit wechselnd warmem und kaltem Wasser über Arme und Beine zum Herzen hin. Ähnlich wirken Saunagänge. Der Wechsel zwischen heiss und kalt stimuliert den Kreislauf. Zudem fördern Saunagänge die Entspannung.

Aber Achtung: Wer sich erschöpft und abgeschlagen fühlt, sollte es mit dem Schlaf auch nicht übertreiben. Eine Schlaf-Überdosierung kann ebenfalls matt und schwermütig machen.